Die Abdominoplastik, auch bekannt als Bauchdeckenstraffung, ist ein chirurgischer Eingriff, der überschüssiges Fett und erschlaffte Haut im mittleren und unteren Bauchbereich aus verschiedenen Gründen entfernt und die Bauchmuskulatur strafft.
Eine Bauchdeckenstraffung wird in der Regel durchgeführt, um durch Alterung, Schwangerschaft, genetische Faktoren und ständige Gewichtsschwankungen bedingte körperliche Veränderungen zu korrigieren. Durch eine individuell geplante und durchgeführte Bauchdeckenstraffung kann eine bestimmte Menge an Fettdepots im Bauchbereich entfernt und die Haut gestrafft werden, um ein straffes und flaches Bauchprofil zu erzielen.
Sind die Ergebnisse einer Bauchdeckenstraffung dauerhaft?
Dies ist eine der häufigsten Fragen von Frauen, die eine Bauchdeckenstraffung in Erwägung ziehen. Da es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, sind die Ergebnisse einer Bauchdeckenstraffung dauerhaft. Das bedeutet jedoch nicht, dass bestimmte Faktoren das Ergebnis nicht beeinflussen können. Wird das Gewicht nach einer Bauchdeckenstraffung nicht kontrolliert oder tritt eine erneute Schwangerschaft ein, besteht die Möglichkeit, dass sich die Ergebnisse negativ auswirken.
Eine Bauchdeckenstraffung wird individuell geplant und durchgeführt.
Ein flacher Bauch ist der Traum vieler Frauen und Männer, doch regelmäßige Bewegung und Gewichtskontrolle reichen nicht immer aus, um diesen Traum zu verwirklichen. Manche Menschen haben trotz ihres Idealgewichts oder nahe daran immer noch ein unschönes, schlaffes Bauchgewebe.
Um die Eignung für eine Bauchdeckenstraffung festzustellen und einen optimalen Behandlungserfolg zu gewährleisten, wird der Patient untersucht. Dabei werden seine Bedürfnisse ermittelt und seine realistischen Erwartungen überprüft. Anschließend erfolgen körperliche Tests und medizinische Untersuchungen.
Rauchern wird empfohlen, vor der Operation mit dem Rauchen aufzuhören, um eine gesunde Genesung zu fördern. Auch die Einnahme von Aspirin, pflanzlichen Präparaten und entzündungshemmenden Medikamenten, die das Blutungsrisiko erhöhen können, sollte vermieden werden.
Eine Bauchdeckenstraffung wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Dadurch verspürt der Patient während der Operation keine Schmerzen oder Beschwerden. Bei manchen Patienten, die sich einer Mini-Bauchdeckenstraffung unterziehen, kann der Eingriff auch unter örtlicher Betäubung erfolgen. Die Art der Anästhesie wird individuell nach Umfang des Eingriffs festgelegt.
Eine Bauchdeckenstraffung, die mit verschiedenen Techniken durchgeführt werden kann, umfasst im Allgemeinen Folgendes:
Ein horizontaler Schnitt im Unterbauch, in der Leistengegend. Form und Länge des Schnitts richten sich nach der Menge des zu entfernenden überschüssigen Fetts und der Haut. Die Bauchhaut wird eingeschnitten und angehoben. Anschließend werden die darunterliegenden, geschwächten Bauchmuskeln gestrafft. Gegebenenfalls kann ein zusätzlicher Schnitt im Oberbauch erfolgen, um überschüssige Haut zu entfernen. In diesem Fall wird die Haut im Oberbauch gestrafft, der Überschuss entfernt und die verbleibende Haut miteinander verbunden. Es wird eine Öffnung geschaffen und der Bauchnabel neu positioniert.
Nachdem überschüssige Haut und Fett entfernt und die Bauchmuskeln gestrafft wurden, werden die Schnitte je nach Präferenz des Chirurgen mit Hautkleber, Nähten oder Klammern verschlossen. Je nach Umfang des Eingriffs dauert eine Bauchdeckenstraffung etwa 2 bis 5 Stunden.
Genesungsprozess nach einer Bauchdeckenstraffung
Nach einer Bauchdeckenstraffung ist es für eine gesunde und schnelle Genesung entscheidend, die Empfehlungen des Chirurgen zu befolgen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass der Heilungsprozess individuell unterschiedlich verlaufen kann. Schwellungen im Bauchbereich treten üblicherweise in den ersten drei Tagen nach der Operation auf. In dieser Zeit, die oft mit Schmerzen einhergeht, ist die regelmäßige Einnahme der verschriebenen Medikamente sehr wichtig.
In der ersten Zeit nach einer Bauchdeckenstraffung kann es Patienten schwerfallen, aufrecht zu stehen. Wann die Fäden entfernt werden, wie oft die Verbände gewechselt werden, wann duschen erlaubt ist und wie lange Kompressionskleidung getragen werden muss, hängt von den Anweisungen des Chirurgen ab.
Patienten können in der Regel innerhalb weniger Wochen nach einer Bauchdeckenstraffung wieder ihren Alltag aufnehmen. Nach Rücksprache mit dem Arzt können leichte, den Bauchbereich nicht belastende Übungen den Heilungsprozess beschleunigen. Dies hilft, Schwellungen zu reduzieren und die Bauchmuskulatur zu stärken.
Die Narben bleiben in der Regel vier bis fünf Monate nach der Operation gerötet. Die Narben, die mit der Zeit weniger auffällig werden, sind in der Regel so gestaltet, dass sie unter der Unterwäsche verborgen bleiben und dem Patienten daher keine Beschwerden bereiten.