Basalzellkarzinom ist eine Hautkrebsart, die durch unkontrolliertes Wachstum der Basalzellen in der obersten Hautschicht (Epidermis) entsteht. Es zählt zu den häufigsten Hautkrebsarten und tritt vorwiegend an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Ohren, Hals, Händen und Armen auf.
Basalzellkarzinom wächst in der Regel langsam und streut normalerweise nicht. Unbehandelt kann es jedoch größer werden und sich ausbreiten. Bei frühzeitiger Erkennung ist es meist erfolgreich heilbar.
Faktoren, die Basalzellkrebs verursachen
Die genaue Ursache von Basalzellkarzinomen ist unbekannt. Es wird jedoch angenommen, dass Faktoren wie Sonneneinstrahlung, helle Hautfarbe, Alter, Sonnenbrand, Strahlenbelastung, Immunschwäche und familiäre Vorbelastung eine Rolle spielen.
Sonneneinstrahlung ist ein bedeutender Risikofaktor, da UV-Strahlen die DNA der Haut schädigen und unkontrolliertes Zellwachstum verursachen. Helle Haut ist aufgrund des geringeren Melaninanteils empfindlicher gegenüber UV-Strahlung.
Auch das Alter erhöht das Risiko für Basalzellkarzinome, da die Hautzellen mit zunehmendem Alter anfälliger für Schäden werden. Sonnenbrand und Strahlenbelastung können das Risiko ebenfalls erhöhen.
Eine Immunschwäche macht Betroffene anfälliger für das Wachstum von Krebszellen, während eine familiäre Vorbelastung das Risiko für Basalzellkarzinome ebenfalls erhöhen kann. Menschen mit Hautkrebs in der Familie haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko, selbst daran zu erkranken.
Basalzellkrebs-Behandlung
Die Behandlung hängt von Art, Größe, Lage und Ausbreitung des Tumors sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Gängige Behandlungsmethoden sind Operation, Strahlentherapie, Kryotherapie (Vereisung) und die Anwendung von Medikamenten zur äußerlichen Anwendung.
Chirurgischer Eingriff; Es handelt sich um einen Eingriff zur Entfernung von Krebsgewebe. Kleine Tumore können unter örtlicher Betäubung operativ entfernt werden. Bei größeren Tumoren ist eine Vollnarkose erforderlich, und der Wundverschluss kann mit Hauttransplantaten (Patches) oder Lappenplastiken erfolgen.
Strahlentherapie; Das bedeutet, Krebszellen mithilfe hochenergetischer Strahlen abzutöten. Es kann als lokale Strahlentherapie angewendet werden, bei der die Krebszellen direkt bestrahlt werden.
Kryotherapie; Dies ist eine Methode zur Vereisung von Krebsgewebe. Flüssiger Stickstoff oder ein anderes Kühlmittel wird auf den betroffenen Bereich aufgetragen, wodurch die Krebszellen eingefroren und abgetötet werden.
Äußerliche Medikamente; Eine weitere Behandlungsmethode ist die medikamentöse Therapie. Diese Medikamente werden als Cremes oder Lotionen aufgetragen und dienen dazu, Krebszellen abzutöten oder ihr Wachstum zu hemmen. Sie eignen sich in der Regel für kleine und oberflächliche Tumore.
Die Behandlungsmethode richtet sich nach Art und Ausmaß des Tumors. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können zu einem erfolgreichen Heilungsverlauf führen. Daher sind regelmäßige Hautuntersuchungen und der Schutz der Haut vor Sonneneinstrahlung wichtig.
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